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1533
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Mit dem Siegeszug der Reformation in Thüringen erfolgte auch in der Grafschaft Schwarzburg der erste Anstoß zur Unterweisung von Kindern. Der Pfarrer von Oberweißbach erhält den Auftrag, an jedem Feiertag mit den Knaben den Katechismus zu behandeln. Als erster Unterichtsraum diente die alte Kirche auf dem Friedhof. Ein Schulmeister wird noch nicht erwähnt.
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1609
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wird in den Rudolstädter Schulakten als 1. Lehrer in Oberweißbach der Kantor Preunel genannt. Seit diesem Zeitpunkt gab es in Oberweißbach eine Kantorei. Dieses Jahr muss als Gründungsjahr der ersten Oberweißbacher Schule angesehen werden. Anfangs wurde die Schule, die sich neben dem alten Pfarrhaus am Marktplatz befand, von den Kindern des gesamten Kirchspiels besucht. Dazu gehörten die Schüler der Orte Lichte, Schmalenbuche, Unterweißbach, Cursdorf und Deesbach.
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1640
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wird bei dem Überfall des Ortes durch kaiserliche Truppen, neben vielen anderen Gebäuden, die Schule zerstört. Der Wiederaufbau erfolgt in den nächsten Jahren auf Grund von auswärtigen Spenden. Aber auch der Neubau wird zu einem dauernden Sorgenkind der Gemeinde. Nur selten waren finanzielle Mittel für die Schule und deren Lehrer übrig.
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1673
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wird ein 2. Lehrer angestellt. Der Unterricht wird in dem selben Schulraum erteilt.
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1680
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errichtet Deesbach eine eigene Schule.
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1699
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erfolgte ein Bericht über die Baufälligkeit der Oberweißbacher Schule. Er hatte aber keinen Erfolg.
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1712
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stellte man bei einer Besichtigung den selben trostlosen Zustand fest.
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1722
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brennt das Schulhaus durch Verwahrlosung des Flachses nieder und wird ein Jahr später wieder aufgebaut.
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1724
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scheiden die Cursdorfer Schüler aus
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1750
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findet eine Schulvisitation statt, die sehr ungünstig ausfällt. Die beiden Lehrer wurden abgesetzt. Es kam zur Trennung des Unterrichtes zwischen "Knaben" und "Mägdelein". Die Knabenschule wird im heutigen Gebäude der Glasboutique am Markt eingerichtet.
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1776
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stellt eine erneute Schulvisitation einen außerordentlich schlechten Schulbesuch fest.
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1788
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wird Friedrich Fröbel, später der berühmte Sohn von Oberweißbach, in die Mädchenschule aufgenommen
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1800
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errichtet Leibis eine eigene Schule.
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1829
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folgt Lichtenhain
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1848-1850
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findet eine tägliche Schulkinderspeisung (Frühstück und Mittagessen) im Gartenhaus der Apotheke statt.
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1850
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wird das Lehr- und Erziehungsinstitut, der Vorläufer unserer Oberschule, durch Pfarrer Joh. Heinrich Mohr gegründet
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1857
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brannten am unteren Marktplatz 26 Wohnhäuser und 20 Scheunen nieder, darunter auch die Mädchenschule. Nach dem großen Brand wurde die Mädchenschule vorübergehend im Schönauschen Gartenhaus untergebracht. In den folgenden 2 Jahren entschloss man sich für einen Wiederaufbau der Brandstätte
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1859
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wurde die neu erbaute Mädchenschule eingeweiht. Die neue Schule war auf dem Grund von 3 Gebäuden entstanden: der alten Mädchenschule, dem alten Backhaus (später Umbau zum Gemeindekeller und der Marktbudenremise. In der neuen Schule wurde auch die endlich errichtete Elementarklasse für Anfänger untergebracht
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1868
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besuchten 356 Schüler die Schule in Oberweißbach. Sie wurden in 3 Klassen von 3 Lehrern unterrichtet. Es kamen also auf jeden Lehrer im Durchschnitt 118 Schüler
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1872
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macht sich eine starke Raumnot bemerkbar. 373 Kinder müssen von 3 Lehrern in 3 Räumen unterrichtet werden.
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1888
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wird die umgebaute Gemeindescheune (am Kriegerdenkmal) von der Knabenschule bezogen
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1890
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wird das Lehr- und Erziehungsinstitut neu gegründet. Es besteht bis 1914.
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1893
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wird eine Sonntags- und Zeichenschule eingerichtet
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1908
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wird die Zeichenschule in eine Fortbildungsschule umgewandelt
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1919
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wird eine Berufsschule für Glasbläser eingerichtet
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1920
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wird die Pflichtberufsschule für Jungen und Mädchen geschaffen. Die Jungen werden in der Mädchenschule, die Mädchen im ehemaligen Kindergarten am Gassenweg unterrichtet.
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1923
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wird auf Betreiben der Ortsbürger Oskar Müller und Erwin Winzer aus der Berufsschule eine staatliche Regelschule gegründet. (1939 wurde das Gebäude für 23000 RM erworben und sollte ein "Haus der Frau" werden und der Mütterschulung dienen.
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1932
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verfügt das Volksbildungsministerium die Umwandlung der Regelschule in eine Mittelschule. Sie bestand bis 1945.
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1937
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fasste die Gemeindevertretung den Beschluss, einen Schulneubau zu errichten. Ursprünglich dachte man an die Errichtung einer Schule hinter der Kirche. Doch aus Platzgründen entschloss man sich für den Ankauf des Möllerschen Grundstückes in der Fröbelstraße. Es bot genügend Platz für einen Erweiterungsbau und die Errichtung einer Turnhalle.
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1938
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wurde Richtfest gefeiert.
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1939
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Am 28. August konnten 3 Schulen (Volksschule, Mittelschule, Berufsschule) in das neue Gebäude einziehen und für die Schüler aus Oberweißbach begann der erste Unterrichtstag. Die neue Schule bekam den Namen des bedeutendsten Sohnes von Oberweißbach -Friedrich Fröbel-. Eine Bronzeplatte mit seinem Bildnis wurde von dem Münchener Bildhauer Karl Goetz geschaffen und fand seinen Platz am Haupteingang der Schule. Die ersten Jahre des stolzen Neubaus standen unter keinem guten Stern. Das Einweihungsjahr war zugleich der Beginn des 2. Welt- krieges. Lehrkräfte mußten in den Krieg ziehen, und auch Oberweißbach hatte viele Opfer zu beklagen.
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1945
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Nach dem Zusammenbruch des Faschismus erinnerten die Klassenräume nicht mehr an ein Schulgenäude, sondern an eine fluchtartig verlassene Kaserne. (Die Schule diente während des Krieges als Lehrerbildungsanstalt, als Kaserne für auswärtige Abteilungen des Volkssturmes und zuletzt als Unterkunft der amerikanischen Besatzungstruppen)
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1945
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beginnt der Aufbau der neuen "demokratischen" Schule unter dem Einfluss der sowjetischen Besatzungsmacht. Neben der Grundschule wird mit dem Aufbau einer Zehnjahresschule begonnen
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1950
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wird die Friedrich-Fröbel-Schule Zentralschule. Schüler aus den umliegenden Orten Deesbach, Cursdorf und Lichtenhain/Bergbahn besuchten ab der 5. Klasse diese Bildungseinrichtung. Grundschulen blieben in diesen Orten für einen längeren Zeitraum erhalten.
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1953
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wird das ehemalige Amtsgerichtsgebäude als Internat eingerichtet und die Apothekenscheune wird zur Turnhalle ausgebaut
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1954
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wird die Zentralschule in eine Mittelschule umgewandelt, die das Zeugnis der mittleren Reife erteilt. Daneben wird mit dem Aufbau einer 12jährigen Oberschule (Erweiterte Oberschule,EOS) begonnen.
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1957
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wird das erste Abitur an der Oberweißbacher Friedrich-Fröbel-Oberschule durchgeführt. Von diesem Zeitpunkt an, gab es im Schulgebäude Die Erweiterte Oberschule (EOS) und die "Zehnklassige Polytechnische Oberschule" Oberweißbach.
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1974
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wurde in Oberweißbach das letzte Abitur abgelegt. Funktionäre des Kreises waren für eine Verlegung der Erweiterten Oberschule in die Kreisstadt Neuhaus.
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1986
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wurde im April mit dem Bau der neuen Turnhalle begonnen. Die Einweihung war am 13.09.1986.
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1989
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50jähriges Bestehen der Friedrich-Fröbel-Schule Oberweißbach.
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1989/1990
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Wende und Neubeginn eines demokratischen Schulwesens in der ehemaligen DDR und damit auch in Oberweißbach
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1990/1991
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Beginn des Aufbaus einer Regelschule mit neuen Lehrplänen und Schulbüchern.
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1991/1992
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Die Grundschule wird von der Regelschule getrennt. Zusammenschluss der Schulen Oberweißbach und Meuselbach mit Schulsitz in Oberweißbach. und 3 ausgelager- ten Klassen. Die neue Regelschule besteht aus einem Realschulzweig und einem Hauptschulzweig ab der 7. Klasse.
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1992
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Vollständige Übernahme aller Schüler ab Klasse 5 aus Meuselbach in die Regelschule Oberweißbach.
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1996/1997
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Beginn der Sanierung der Schule mit dem Einbau neuer Fenster und die Neugestaltung der Außenfassade.
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1997/1998
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Umbau und Sanierung der Korridore, Treppen und Klassenräume. Fertigstellung 1999.
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